• Gesundheitsimmobilien sind in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus von Investoren gerückt. Immobilien der ambulanten Gesundheitsversorgung fristen jedoch bisher eher ein Nischendasein. 
  • Dabei versprechen Demographie und medizinisch-technischer Fortschritt attraktive Renditen und darüber hinaus bietet diese Assetklasse auch klare Vorteile gegenüber dem „klassischen“ Bürogebäude.
  • Die vorliegende Studie beleuchtet in Interviews und Beiträgen die unterschiedlichen Besonderheiten und Fallstricke, die beim Umgang mit dieser Assetklasse zu beachten sind. Hervorzuheben sind hierbei:
    • Die demographische Entwicklung und die ambulante ärztliche Versorgungssituation sind regional sehr unterschiedlich ausgeprägt und beeinflussen den langfristigen Bedarf.
    • Das Konzept, die Mieterstruktur, der Marketingauftritt und das unmittelbare Markt- und Wettbewerbsumfeld eines Hauses sollten gut untersucht werden.
    • Auch die Regulatorik muss beachtet werden. Praxen und MVZ dürfen nicht überall gegründet werden und bedürfen einer Zulassung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen. Dabei kommt es immer wieder zu gesetzlichen Anpassungen – zuletzt z. B. im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Daher ändern sich die Rahmenbedingungen, welche MVZ (multidisziplinär/fachgleich), wo (Wie ist der regionale Versorgungsgrad?) und von wem (Ärzte/Krankenhäuser/Investoren) gegründet werden dürfen.